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NIE WIEDER

Nachdem Detlev Zander im Jahr 2014 mit seiner Leidesgeschichte an die Öffentlichkeit ging und öffentlich wurde, dass in den Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal zahlreiche Heimkinder physisch und psychisch misshandelt und sexuell missbraucht worden sind, wurden die Verbrechen nur von 1949 bis in die 80er Jahre aufgeklärt.

Der Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. setzt sich nun für eine Ausweitung der Aufklärung bis ins Jahr 2019 ein.

WIR ÜBER UNS

Wir sind ehemalige Heimkinder aus dem Kinderheim Hoffmannhaus Korntal, in Trägerschaft der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal bei Stuttgart. Wir klagen an, dass wir im Kinderheim Hoffmannhaus Korntal Opfer von sexualisierter, physischer, und psychischer Gewalt sowie Vernachlässigung geworden sind. Wir klagen auch an, dass wir dies durch Erziehungs-,Bildungs-und Leitungspersonal sowie durch Personen im technischem Bereich oder mit dem Heim in sonstiger Beziehung stehende Personen widerfahren ist.

Detlev Zander hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. gegründet wurde. Detlev Zander war es wichtig, keine Funktion im Verein inne zu haben.

Wir fordern von der Brüdergemeinde Korntal, die lückenlose Aufklärung des Geschehenes ,nicht nur im Kinderheim Hoffmannhaus,, sondern die komplexen Zusammenhänge der evangelikalen Gemeinde. Wir fordern weiter, dass die evangelikale Brüdergemeinde Korntal sich ihrer Verantwortung nicht nur verbal stellt, sondern die uneingeschränkte finanzielle Anerkennung dieser unvorstellbaren Verbrechen, und die daraus resultierende Traumafolgeschäden ebenfalls finanziell entschädigt.

Kein Raum für Missbrauch

Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen findet täglich, real und überall statt. „Kein Raum für Missbrauch“ ist eine Initiative des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Ziel ist es, dass Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, Missbrauch keinen Raum geben und sie dort kompetente Ansprechpersonen finden, wenn sie Hilfe brauchen. Das kann gelingen, indem Einrichtungen und Organisationen wie Schulen, Kitas, Heime, Sportvereine, Kliniken und Kirchengemeinden Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt entwickeln und umsetzen.

Anrufen hilft

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