Brüdergemeinde Korntal Aufarbeitung auf der Kippe

Aufarbeitung Missbrauch Evangelische Brüdergemeinde Korntal

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Vorsteher Andersen, Herr Geschäftsführer Glatzle, Herr Pfarrer Hägele,

sehr geehrter Diakonierat, Lenkungsausschuss, sehr geehrte Mitglieder der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, sehr geehrte Damen und Herren,

Ihnen  ist bekannt, dass wir von der Opferhilfe Korntal seit Jahren öffentlich gedemütigt, und verletzt werden. Wir haben insbesondere Ihren Vorsteher Klaus Andersen mehrmals darum gebeten, endlich einzugreifen. Unternommen in dieser Sache hat er bis jetzt noch nichts.

Wir erinnern uns an die diversen Schreiben, von Frau Porf. Dr. Wollf an die Herren, dem Leiter der Musikschule Korntal, Peter Meincke, sowie dem Korntaler Bürger Pätzhold, in dem damals ausdrücklich das Verhalten dieser Herren gerügt worden ist. Ihr Vorsteher Klaus Andersen spielte sogar mit dem Gedanken, die Herren anzuzeigen.

Ihre Strategie mag kurzfristig aufgehen, dies zeigt uns aber ganz deutlich, dass Sie aus Ihren Fehlern in der Vergangenheit nichts gelernt haben. Von Demut, Wahrhaftigkeit, sowie christlicher Nächstenliebe können wir an Ihrem Verhalten, und Ihrer nach innen eignest infizierten Aufarbeitung nicht erkennen. Ganz im Gegenteil, Sie lassen es erneut zu, dass Betroffene, die in Ihren Einrichtungen schwerstes Leid erleben mussten, erneut von Menschen verletzt werden. Mittlerweile kann der Eindruck entstehen, dass die Herren der Opferhilfe Korntal bewusst für Sie arbeiten. Nimmt Sie Ihnen ja sehr viel Arbeit ab, somit sind Sie aus der Schusslinie, der Öffentlichkeit, den Opfern, und der Presse wird suggeriert, dass es Ihnen ja so ernst ist mit der Aufarbeitung.

Wie passt es zusammen, nach all dem Treiben der Herren der Opferhilfe Korntal dass Sie es zulassen, dass ausgerechnet diese Herren in Ihrer Auftraggebergruppe sitzen, und Sie verhandeln mit diesen neuen Täter. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie eine Mitverantwortung haben, was hier täglich passiert. In der Vergangenheit wurde in Ihrer Gemeinde weggeschaut, nun wiederholt sich dieses Procedere. Sie sollten sich in Grund und Boden schämen,  Ihr Verhalten ist inakzeptabel, und wir werden dies auch nicht mehr stillschweigend hinnehmen.

Wir fordern, erneut diese Kommission den Auftrag zu entziehen. Wer mit Tätern verhandelt, macht sich mitschuldig. Ihnen ist sehr wohl bewusst, wie Ihre  Moderatoren Rohr und Bautz mit uns umgegangen ist. Die Briefe von Rohr, man solle  den Verein Netzwerk Betroffenenforum e.V. nicht mehr informieren, oder sollte Zander weiter auf Weber beharren, wird es zu einer Spaltung kommen, und Rohr wird dann jemanden aus Frankfurt vorschlagen sind Ihnen bestens bekannt. Auch in der Sache sind Sie nicht tätig geworden.

Wir warten bis heute auf die Stellungnahme Ihrer Moderatoren.  Auch diese Strategie wir von keiner Nachhaltigkeit geprägt sein. Wir bleiben auch an diesem Thema dran, und erwarten eine Erklärung von Rohr.

Ihnen mag das Verhalten von Rohr in die Hände gespielt haben, wir hatten den Eindruck Sie waren bestens informiert über die Machenschaften. Wir verurteilen weiterhin Ihr Verhalten in dieser Sache., unsere berechtigte Forderung Rohr zu entlassen haben Sie schlicht ignoriert, zu Ihrem Vorteil.

Brüdergemeinde Korntal Aufarbeitung auf der Kippe

Rohr und Bautz haben bewusst an Betroffene Falschmeldungen platziert, wie hätten uns aus dem Aufarbeitungsprozess zurückgezogen. Auch hier erwarten wir eine Erklärung.

Nun meinen Sie ernsthaft, Sie haben Ihr Ziel erreicht, Betroffene an einen Tisch zu haben, die in Ihre Konzeptzion passen, Aufklärer die von Rohr vorgeschlagen worden sind. Mag aus Ihrer Sicht sicherlich richtig sein.

Stammberger hätte niemals beauftragt werden dürfen, denn Sie ist mit vielen Vorurteilen gegenüber Zander in das Amt gehoben worden. Von Unabhängigkeit, wie es die Opfer und Öffentlichkeit versteht kann hier schon lange nicht mehr die Rede sein. Dies nehmen Sie billigend in Kauf.  Wir fragen uns schon, wie seriös Ihre Aufarbeitung ist.

Wir bemängeln, dass keine Standards, oder Leitlinien angewandt werden. Wir dumm kann man den eigentlich sein, Zander der seit drei Jahren täglich an der Aufklärung arbeitet, aus dem Verfahren zu kicken. Es kann vermutet werden, dass dies in Ihre Konzeption passt. Ihnen wäre es am liebsten, wenn Zander nicht mehr leben würde, denn da könnten Sie wie geplant Ihren Schnellwaschgang durchziehen. Sie Tümpeln mit Ihrer Aufklärung in tiefen Gewässern.  Trittbrettfahrer werden stillschweigend von Ihnen geduldet, und können Entscheidungen mittragen.

Aufklärung ist die Basis der Aufarbeitung, beides zusammen ist stümperhaft, und befriedet nur Sie als  Täterorganisation. Noch Schimmer Sie bieten  im gleichem Kontext den Opfern eine freiwillige Anerkennungsleistung von bis zu 5.000 € an, gerne auch etwas mehr.

Wir weisen ausdrücklich auf unser, drei Säulen Prinzip hin. Wir fragen uns schon, was Sie Anerkennen wollen, wenn die Aufklärung maßgeblich von Ihnen gesteuert wird.  Opfer mit Almosen zu locken, damit sie ihre Geschichte erzählen, ist gelinde gesagt pervers, perfide und grenzt an Erpressung.

Ihnen ist klar, dass für die Opfer solch ein Betrag sehr viel Geld ist, für Ihre Gemeinde sicherlich nicht. Sie selbst haben den Betrag ja überraschend bei einer Pressekonferenz verkündet.  Über die Hintergründe sind wir bestens informiert.

Hafenecker mag ein guter Wissenschaftler sein, der Sie gemeinsam mit Stammberger regelmäßig informiert. Zuletzt siehe Pressemitteilung von Rohr und Bautz. Dies halten wir für einen elementaren Fehler aus der Sicht der Opfer.

 Es bleibt dabei, Hören Sie endlich auf, den Opfern, der Öffentlichkeit und der Presse zu suggerieren, die Aufklärung sei unabhängig, und auf einem guten Weg. Unterbinden Sie weitere Verletzungen gegenüber Betroffenen, und deren Umfeld.

Die jetzige Aufarbeitung muss auf den Prüfstand, sie muss revidiert werden, Täter müssen sofort abberufen werden.In erster Linie geht es hier um die Opfer, die im Namen Jesu, in Ihren Einrichtungen, misshandelt, vergewaltigt und gedemütigt worden sind.   Wir erwarten von Ihnen niemals eine Entschuldigung, wir erwarten Respekt, Wertschätzung und vor allem Demut. Hören Sie auf Opfer gegeneinander auszuspielen.

Detlev Zander

Informationen:

Evangelische Brüdergemeinde Korntal

Opferhilfe Korntal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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