Brüdergemeinde Korntal Aufklärung Missbrauch, ein unseriöses Angebot an die Opfer

Brüdergemeinde Korntal Aufklärung Missbrauch ein unseriöses Angebot an die Opfer

Die Aufklärung im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal ist unseriös. Wir werden unseren Weg nicht verlassen, und bestehen auf unsere Forderungen.

Detlev Zander wurde erneut von  der Aufklärerin Frau  Baums Stammberger als Gast zu einem Treffen am 29.10.2017 mit Opfern nach Stuttgart eingeladen. Unsere Position ist in dieser Sache klar, die Aufklärung in der Brüdergemeinde Korntal ist unseriös, und befriedet in erster Linie die Täterorganisation Brüdergemeinde Korntal. Daher können, und werden wir dieser Einladung nicht folgen.

Lesen Sie unsere Mail an Frau Baums-Stammberger

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Aufklärerduo Stammberger, Hafenecker Quelle: Stuttgarter Zeitung

Sehr geehrte Frau Stammberger,

ich bedanke mich für Ihre Mail, in der Sie mich zu einem Treffen am 29.10.2017 nach Stuttgart eingeladen haben. Ich bin sehr verwundert, denn Ihnen und Ihren Kollegen Rohr und Bautz sollte unseren Standpunkt in dieser Sache hinreichend bekannt sein.

Gerne erläutere ich Ihnen unseren Standpunkt noch einmal. Ihre Aufklärung ist nicht seriös, Glaubt Ihr Team im ernst, dass Sie so weiterkommen? Was klären Sie den bitte auf, sicherlich führen Sie Gespräche, die Art und Weise wie diese Gespräche von Ihnen geführt werden wird von uns scharf kritisiert. Wer zur Bedingung macht, und dazu aufruft, Anerkennungsleistungen von der Brüdergemeinde Korntal nur dann zu erhalten, wenn Gespräche mit Ihnen geführt werden, der ist mit verantwortlich, dass Trittbrettfahrer Tür und Tor geöffnet wird. Auch Ihre Treffen tragen dazu bei.

Immer mehr ehemalige Heimkinder aus Korntal  und Wilhelmsdorf die mit Ihnen gesprochen, haben sind verzweifelt, und melden sich bei uns. Sie fühlen sich von Ihnen nicht ernst genommen, vielen kommt es vor, als sei es eine kalte Abfertigung, im Auftrag der Brüdergemeinde Korntal. So ein Gespräch dürfen Sie niemals alleine führen, sicherlich sagen Sie jetzt, die meisten waren zufrieden, mag sein, wollen sie ja auch eine Anerkennungsleistung von der Brüdergemeinde Korntal!  Ihre Konzeption stößt jetzt schon an Ihre Grenzen. Sie klären auch nicht auf, Rohr und Bautz haben bewusst eine professionelle Aufklärung verhindert. Und ihren Job als   Mediatoren völlig verfehlt.  Lesen Sie selbst, und was für einen Zufall, wurden dann Sie und ihr Kollege beauftragt. Eine betroffenenorientierte Architektur, und Konzeption haben Sie bis heute nicht vorgelegt.

Rohr gibt an, dass wir nicht mehr informiert werden sollen

Wenn Rohr eine Mail in Umlauf bringt, dass der Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. in der Causa Aufklärung nicht mehr informiert werden soll, empfinden wir dies auch im Namen der Opfer die wir vertreten einfach nur respektlos, was masst sich da Rohr eigentlich an. Was machen Sie und Ihr Kollege, sie schauen diesem Treiben wortlos zu. Wir haben die Entlassung von Rohr schon lange gefordert. Denn hier geht es um die Sache, und die Opfer, und eben nicht um irgendwelche Posten, die fürstlich von der Täterorganisation bezahlt werden!  Sie und Ihr Kollege hätten unter diesen Umständen niemals den Auftrag annehmen dürfen. Deshalb fordern wir ja auch einen Personalwechsel, und Neuanfang.

Rohr kündigt ihre Aufklärer an

Rohr, ist inbesondere mir und anderen eine Entschuldigung bis heute schuldig geblieben. Ihr Verhalten war und ist menschenunwürdig, und inakzeptabel. Auch Sie können sich mit Ihrem Kollegen nicht aus der Verantwortung stehlen, und einfach weiter machen. Wenn Ihre Aufklärung ernsthaft gelingen soll, muss ein Kuratorium geschaffen werden. Mit ernsthaften Betroffenen, der Landeskirche Württemberg, dem Diakonischen Werk in Stuttgart. dem Landesjugendamt, sowie der Diakonissenanstalt Aidlingen, ein weiter so, und nur an der Oberfläche zu kratzen ist keine Aufklärung, und befriedet letztendlich nur die Täterorganisation  Brüdergemeinde Korntal.

Was hat Hafenecker für einen Forschungsansatz? Sind Drittmittel beantragt worden? Denn eines ist sicher, was Hafenecker öffentlich kommuniziert, unter Einbeziehung der Akten aus dem Landeskirchlichem Archiv, ist uns schon längst bekannt. Denn erstens haben wir dieses Akten schon lange, und zweites haben wir umfangreiches Aufklärungsmaterial seit Jahren gesammelt und ausgewertet!

Hier kann der Eindruck enstehen, dass es der BGK willkommen ist, das Sie , Hafenecker und Rohr so handeln wie sie handeln. Unabhängig ist Ihre Aufklärung nicht, auch wenn Sie das immer und immer wieder betonen. Es ist doch ganz klar, dass Opfer die in der Thematik nicht vertraut sind, vieles nicht verstehen können. Dafür ist auch Ihre Öffentlichkeitsarbeit maßgeblich mit Schuld. Auch Ihre Auftraggeber informieren nur spärlich.

Aufklärung, Anerkennung, danach wissenschaftliche Aufarbeitung, danach Historische Aufarbeitung,  so muss es gehen! Aber Aufklärung, und parallel eine wissenschaftliche Aufarbeitung durchzuführen, mag zwar die Konten der BGK schonen, wird aber unsrem Verständnis niemals gerecht!   Ziehen Sie die Reißleine jetzt, wenn Sie unabhängig sein wollen ist dies unabdingbar. Alles andere ist ein auf Zeitdruck, getakeltes ,unerträgliches Kammerspiel.

Ein kapitaler Fehler ist, dass Sie die Täterorganisation Brüdergemeinde Korntal über den Stand der Dinge informieren. Diese Informationen können die Herren gegen die Opfer verenden. Auch hat Andersen und Co. bei den Treffen nicht zu suchen.Wir haben aus der Vergangenheit gelernt. Es geht uns hier auch um den Opferschutz, den Sie die BGK und Rohr nicht praktizieren!

Wer anerkannte Betroffene nach dem OEG aus den Verhandlungen ausschließt, wer insbesondere mich nicht an den Verhandlungstisch einlädt, wer den Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. weiterhin ignoriert, nach dem Diktat von Rohr. Dem ist es nicht ernst mit der Aufklärung, und lässt sich von der Täterorganisation Brüdergemeinde Korntal vor den Karren spannen.

Es bleibt dabei, ohne mich wird die Aufkärung, und Aufarbeitung scheitern, die Opfer werden mit Allmosen abgespeist, die Brüder sind nach Ihrer Konzeption befriedet, können dann weiter Ihre christlichen Feste feiern, und sind aus dem Focus der Öffentlichkeit. Wir werden dies verhindern. Ich fordere einen Sitz in Ihrer Aufklärungskommision.

Zuerst Dialog, dann kommen die Verhandlungen.

Wir erwarten von Ihnen, Rohr und Co eine zeitnahe ,unabhängige Stellungnahme. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit, dieses Schreiben an die Presse weitergeleitet wird.

Wir sind gespannt auf Ihre Reaktion.

Detlev Zander

 

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