Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, Aufklärung ein unerträglicher Zustand

Presseerklärung

Kinderheim Hoffmannhaus damals Quelle:Stuttgarter Zeitung
Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, Aufklärung ein
unerträglicher Zustand
Plattling/Korntal den 05.09.2017,nach dem jüngsten Treffen der Auftragsgebergruppe vom
28.08.2017 in Stuttgart hält die Brüdergemeinde Korntal an ihrem Kurs fest, die Aufklärung in
ihrem Sinne im Schnelldurchgang zu beenden!
In einem längst überfälligem Informationsschreiben vom 04.09.2017 ist eindeutig zu Erkennen,
welche Ziele die Brüdergemeinde Korntal verfolgt, nämlich dieses leidige Thema schnell und leise
vom Tisch zu fegen! Diese Aufklärung findet nur an der Oberfläche statt, Informationen kommen
weder bei den Opfer noch in der Öffentlichkeit an!
Detlev Zander Sprecher des Vereins Netzwerk BetroffenenForum e.V., und selbst Betroffener
kritisiert schon seit Monaten die Konzeption von der Brüdergemeinde Korntal überwachten
Aufklärung!
Ich bin sprachlos, und entsetzt, über die neuerlichen Informationen.
Die Brüdergemeinde Korntal hat die Opfer in der Hand, sie spielt Schach, und setzt diese
schachmatt. Opfer die in der Auftragsgebergruppe sitzen erkennen dieses hinterhältige und falsche
Spiel der Brüdergemeinde Korntal nicht. Hier kann der Eindruck entstehen, dass diese Opfer an
dem Stockholm-Syndrom leiden.
Täter werden sich Opfern gegenüber oftmals wohlwollend verhalten, weil
sie die Opfer als Vermögenswerte ansehen oder um eine Eskalation der Situation zu vermeiden. Hieraus kann
eine emotionale Bindung und Dankbarkeit von Opfern gegenüber Tätern entstehen.
Die Frage stellt sich uns schon, ist diese Aufklärung der Brüdergemeinde Korntal seriös, und wird sie in erster
Linie den Opfern gerecht? Zander sagt eindeutig nein, denn wenn es die Brüdergemeinde Korntal ernst meint mit
ihrer Aufklärung, so würde sie ganz anders agieren. Es geht nicht an, dass die Brüdergemeinde Korntal in diesem
Prozess ihre Muskeln spielen lässt. Zeitdruck ,Oberflächlichkeit, erneuter Missbrauch an Opfern ist mit uns nicht
zu machen!
Vorsteher der Evangelischen Brüdergemeinde Klaus
Andersen Quelle:BGK

Klaus Andersen, der Vorsteher der Brüdergemeinde Korntal hat immer öffentlich verlauten lassen, er wolle, dass 

alles auf den Tisch kommt, Zander weiter dann muss Herr Andersen aber einen kleinen Tisch haben.
Denn, mit dieser Konzeption, und ihren Akteuren wir niemals alles auf den Tisch kommen! Die Brüdergemeinde  Korntal hat die Tür für immer mehr Trittbrettfahrer geöffnet! Wichtige Zeitzeugen werden bewusst erniedrigt, gedemütigt  und verletzt.

 Deren Duktus ihrer Misshandlungen finden sich in immer mehr in Aussagen von vermeintlichen
Opfern. Klaus Andersen schaut diesem Treiben unterdes zu, und sitzt die Situation einfach nur aus.
Zander weiter, die Aufklärer haben einen kapitalen Fehler gemacht! Unter den bekannten Voraussetzungen
hätten sie diesen Auftrag niemals annehmen dürfen. Nun haben sie die Aufklärung von hinten angefangen,
informieren in regelmäßigen Abständen die Brüdergemeinde Korntal. Von einer seriösen Aufklärung kann hier
schon lange nicht mehr die Rede sein! Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis wird von uns nicht erwartet!
  Wir erwarten von Klaus Andersen, dass er endlich auf uns zukommt, und sein Versprechen einlöst, dass er mit
allen Vertretern der Opfer spricht. Dies ist bis heute nicht geschehen!
Das Verhalten der Brüdergemeinde Korntal ist eine Tiefe Verachtung, und eine erneute Verletzung allerOpfer, insbesondere aber gegen Detlev Zander der seit über drei Jahren den Missbrauchsskandal
öffentlich gemacht hat. Ohne Detlev Zander wird diese Aufklärung im Missbrauchsskandal der
Brüdergemeinde Korntal die schlechteste, die es in diesem Kontext in Deutschland gegeben hat!

Detlev Zander Bild Quelle Netzwerk Betroffenenforum e.V
Kontakt:
Detlev Zander
Sprecher Netzwerk BetroffenenForum e.V.
Telefon:
Büro: 0 99 31 / 90 79 650
Mobil: 0172 / 47 14 240
 
 
 

INFO über das Treffen von  Ludwig Pätzold Opferhilfe Korntal der Auftraggebergruppe vom 25.08.2017

re. Pätzhold von der Opferhilfe Korntal  
Auf der Tagesordnung standen der Bericht der Aufklärer und die Bildung einer Vergabekommission
für die Anerkennungsleistungen. Daneben wurden noch einige Fragen der Teilnehmer behandelt.
Frau Dr. Baums-Stammberger hat bis zum 25.8.2017 insgesamt 42 persönliche Gespräche mit
Betroffenen geführt. Entgegen anderslautender Behauptungen vom NetzwerkBetroffenenforum
fanden die Gespräche bis auf ganz wenige Ausnahmen in einer beiderseits vertrauensvollen
Atmosphäre statt. Ganz selten wurde nach dem Gespräch der dafür bereitstehende Psychologe
konsultiert. 36 weitere Gespräche sind bis Ende November terminiert, zum Teil auch an den
Wohnorten.
Zu den Gesprächen und ihrer Auswertung gehören eine Plausibilitätsprüfung und ein Abgleich mit
den Heimakten sowie eine juristische Einordnung der erlittenen Straftaten. Insgesamt ist die
Aktenlage gut und gut aufbereitet; es gibt aber auch Lücken in den Beständen (insb. Flattichhaus).
Die Aufzeichnungen der Interviews wurden anonymisiert und für die Auswertung mit einer
speziellen sozialwissenschaftlichen Software aufbereitet.
Prof. Dr. Hafeneger, der die Auswertung der beim Landeskirchlichen Archiv aufbewahrten Akten
übernommen hat, berichtet, dass für die Untersuchung der institutionellen Verantwortung die
Erhebungsphase in den Archiven zu rund 80 % abgeschlossen ist und die Auswertung bereits
begonnen hat. Der Zeitplan für die Vorlage eines Berichtes im Frühjahr 2018 kann nach heutigem
Stand eingehalten werden.
Zusätzlich zur Sichtung und Auswertung aller vorhandenen Akten, wurden 12 Interviews mit
ehemaligen Mitarbeitenden geführt und zwar quer durch die Funktionen (Leitung, Hauswirtschaft,
Betreuer, Zivildienstleistende…). Auch die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden in den
Bericht mit aufgenommen.
In einem zweiten Teil des Treffens stellten sich die von den Betroffenen für die Vergabekommission
vorgeschlagenen Persönlichkeiten vor. Deren Aufgabe ist es, in unabhängiger Entscheidung den
betroffenen ehemaligen Heimkindern, die einen Antrag gestellt haben, eine finanzielle
Anerkennung zuzusprechen, die die Evangelische Brüdergemeinde dann als freiwillige Leistung
auszahlen wird. Über die Höhe der Anerkennungsleistungen wurde noch nicht abschließend
beraten. Die Vertreter der Heimopfer fordern deutlich höhere Beträge als bislang angeboten.
Am 29.10.2017 von 15-18 Uhr wird ein weiteres Treffen ehemaliger
Heimkinder in Stuttgart stattfinden. Neben der Information über den aktuellen
Stand geht es auch um einen Meinungsaustausch, Lob und Kritik, mit den
Mitgliedern der Auftraggebergruppe.
Wir wünschen uns, dass alle Heimopfer, die noch abseits stehen, sich an dem
Prozess beteiligen. Das Verfahren wird erst abgeschlossen, wenn alle, die sich
gemeldet haben, interviewt worden sind.Die Behauptung, dass die
Anerkennungsleistung „in Form eines Gutscheins“ geleistet werden soll, ist eine 

böswillige Falschmeldung. Jeder bekommt die Anerkennungsleistung auf sein
Konto überwiesen.
Dr. Ludwig Pätzold
 
Ergänzung: Wieso das wieder aufgetauchte NetzwerkBetroffenenforum auf seiner
Internet-Seite gezielte Falschinformation betreibt, bleibt misteriös. Die Betreiber
dieser Seite sind nach unserer Kenntnis selbst Betroffene und schaden ja damit Ihren
Leidensgenossen und auch sich selbst. Was für einen Sinn macht es denn, zum
Verzicht auf eine Anerkennungsleistung aufzurufen? Damit würde letztlich die
Brüdergemeinde entlastet.
Wer steckt denn letztlich hinter diesem Netzwerk BetroffenenForum? Wer finanziert
diese Seite? Geben die Betreiber sich fälschlich als Betroffene aus?
Sehr geehrte ehemalige Korntaler Heimkinder, bitte fallen Sie nicht auf die
Falschinformationen des Netzwerk BetroffenenForum herein.

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